St. Galler Wasser trinken & Wildbienen fördern

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Type: open

Wildbienen fördern in der Stadt – ein Projekt vom ØYA und dem UrbanenGrünAtelier

Trinke bei uns St. Galler Wasser und leiste einen Beitrag zu mehr Biodiversität. 

 

Seit dem mehrfach preisgekrönten Film «More Than Honey» sind die Leistungen, welche uns die Bienen erbringen, auch einer breiten Bevölkerungsschicht bekannt. Als spezifische Bestäuberinnen wirken sie als Schlüsselfiguren im Mobile des Ökosystems. Honigbienen und die Imkerei erfahren auch in der Schweiz seit Jahren einen Boom – was grundsätzlich sehr erfreulich ist. Allerdings wirken die wenigen Zuchtbienensorten auch als Nahrungskonkurrentinnen der Wildbienen, zu welchen auch die Hummeln gehören, sowie Krankheitsüberträgerin. Zudem sind die vielen verschiedenen Wildbestäuberinnen effizientere Bestäuberinnen als die Honigbiene. 45% der 615 Wildbienenarten in der Schweiz werden auf der Roten Liste geführt (gefährdet oder vom Aussterben bedroht), dies vor allem aufgrund der zerstörten Lebensräume. Wir alle können etwas zum Artenschutz beitragen.

 

Somit fokussiert dieses Projekt auf die Förderung der Wildbienen. Sie sind angewiesen auf ein spezifisches Nahrungsangebot (Blütenpollen und Nektar von ausgewählten Pflanzen), passende Nistplätze sowie Baumaterialien – dies alles innerhalb kleiner Flugdistanz. Das Projekt im UrbanenGrünAtelier soll genau das schaffen: Ein kompletter Lebensraum für Wildbienen beim Güterbahnhof St.Gallen, welcher u.a. Standort für viele Pflanzenarten auf der Roten Liste ist. Dieser Lebensraum soll etabliert werden indem eine Bienenweide mit regionaler Blumenwiesenansaat  – einer Extramischung für Wildbienen – angelegt wird. Zudem werden offene Bodenflächen, sandige Elemente sowie Stein- und Asthaufen geschaffen um den Wildbienen Nistplätze zu bieten. Die bereits vom UrbanenGrünAtelier angelegten Wildhecken und bereits gepflanzten Bäume, sowie die bestehenden Obstbäume tragen ihren Teil zu einem vielfältigen Lebensraum bei.

 

Natürlich dient dieser vielfältige Lebensraum nicht nur den Wildbienen, sondern vielen weiteren Insekten – und ist somit auch Nahrungsquelle für Vögel, Kleinsäuger und Fledermäuse, welche allesamt regelmässige Gäste im Garten sind.